Schweissdruesen_entfernen Berlin und Duesseldorf

Kurzinfo

Art der Behandlung:              minimalinvasiv (ohne OP)

Behandlungsdauer:               30–60 Minuten (je Areal)

Narkose:                                  Anästhesiesalbe, örtliche Betäubung

Ausfallzeit:                               i. d. R. keine; 1 Tag Schonung empfehlenswert

Ergebnisse:                             Botox®: nach 1–2 Wochen; miraDry®: nach 1–2 Behandlungen

Wirkungsdauer:                     Botox® ca. 6 Monate; miraDry®: dauerhaft

Besonderheiten:                    1 Tag kein Sport, keine Sauna und kein Solarium

Risiken:                                    risikoarm, Reizungen der Haut, leichte Schwellungen, kleine Blutergüsse (selten)

Kosten:                                    Botox®: ab 1.300 Euro; miraDry®: ab 1.650 Euro

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Wann bietet sich eine Hyperhidrosebehandlung an?

Ein Schweißausbruch ist eine normale Reaktion des Körpers auf bestimmte Einflüsse wie etwa warme Temperaturen, Sport oder Stress. Obwohl Schwitzen sowohl völlig normal als auch lebensnotwendig ist, wird es in der Regel als unangenehm und störend empfunden. Einige Personen leiden unter der sogenannten Hyperhidrose, die dazu führt, dass die Schweißausbrüche übermäßig stark und unabhängig von vielen äußeren Einflüssen wie beispielsweise Hitze auftreten.

Das übermäßige Schwitzen schränkt Betroffene in ihrem alltäglichen Leben enorm ein. In ihrem gesellschaftlichen Umfeld entwickeln sie oft Hemmungen und Scham, wodurch sie sich häufig zurückziehen und gemeinschaftliche Aktivitäten meiden. Es gibt verschiedene Methoden, eine Hyperhidrose zu behandeln. Neben der operativen Entfernung der Schweißdrüsen stehen auch minimalinvasive Möglichkeiten zur Verfügung. Zu den besonders schonenden Behandlungsoptionen gehören die Injektion von Botulinumtoxin (Botox®) und die Behandlung mit miraDry®. Letztere basiert auf der Wirkungsweise von Mikrowellen.

miraDry Logo

Was ist eine Hyperhidrose?

Hyperhidrose meint eine übermäßige Schweißproduktion, die durch eine Fehlfunktion im Nervensystem hervorgerufen wird. Sie führt zu einer Überreizung der Schweißdrüsen, wodurch die Drüsen unverhältnismäßig viel Schweiß absondern.

Es gibt verschiedene Formen und Ursachen der Hyperhidrose. Sie kann generalisiert (am ganzen Körper) oder lokal begrenzt auftreten. Zudem kann sie als ein Symptom einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung bestehen (sekundäre Hyperhidrose) oder unabhängig von anderen Auslösern vorliegen (primäre Hyperhidrose).

Insbesondere die primäre Hyperhidrose stellt für die Betroffenen eine enorme Belastung dar, da sie ohne erkenntliche Gründe und unvermittelt auftritt. Die einzelnen Schübe können durch Angst oder Nervosität verstärkt werden. Das bedeutet, dass die Sorge um einen nächsten Ausbruch diesen sogar begünstigen kann.

Welche Symptome hat die Hyperhidrose?

Die Betroffenen schwitzen ohne erkennbare Ursache mehrmals in der Woche oder am Tag, meist an bestimmten Stellen auf der Haut. Sehr häufig sind vor allem die Achseln betroffen. In einigen Fällen konzentriert sich das Schwitzen auf die Handflächen, die Fußsohlen, den Rücken oder den Kopf. Zudem klagen viele Patienten über nächtliche Schweißausbrüche.

Warum schwitzen wir überhaupt?

 Die Absonderung von Schweiß ist für den menschlichen Körper sehr wichtig. Sie erfüllt verschiedene Aufgaben, darunter:

  • Regulierung der Körpertemperatur
  • Ausscheiden von Stoffwechselendprodukten
  • Aufrechterhaltung des Säureschutzmantels der Haut
  • Schutz vor Bakterien und Keimen

Was sind die Ursachen für eine vermehrte Schweißproduktion?

Es gibt viele Krankheiten, die starkes Schwitzen auslösen können. Jedoch lässt sich im Fall der Hyperhidrose oft keine Grunderkrankung finden, die das vermehrte Schwitzen verursacht.

Was passiert bei einer Hyperhidrosebehandlung mit Botox®?

Botulinumtoxin Typ A ist ein natürliches Bakterieneiweiß. In seiner reinen Form ist es das stärkste aller bekannten Nervengifte. In der ästhetischen Medizin wird Botulinumtoxin (allgemein bekannt unter dem Markennamen Botox®) seit mehr als 20 Jahren als sichere und effektive Methode gegen mimische Falten eingesetzt.

Bei der Hyperhidrosebehandlung hemmt Botulinumtoxin die Signalübertragung von den Nerven zu den Schweißdrüsen. Dadurch werden die Schweißdrüsen nicht länger angeregt, sodass auch kein Schweiß im behandelten Bereich mehr abgegeben werden kann. Sie werden erst wieder aktiv, wenn die Reizübertragung vom Nerv wiederhergestellt ist, das bedeutet, wenn das Botulinumtoxin vom Körper abgebaut wurde.

Die Botox®-Behandlung erfolgt ambulant. Mit einer sehr feinen Kanüle spitzt Dr. Bravin-Jumpertz den Wirkstoff in die zuvor festgelegten Areale. Damit die Injektion für den Patienten schmerzfrei verläuft, werden die Stellen vorab lokal betäubt. Je nach Größe der zu behandelnden Bereiche dauert die Therapie mit Botox® etwa 30 bis 60 Minuten.

Ist Botox® sicher?

Da Botox® ein starkes Nervengift ist, fragen sich viele Patenten, ob die Behandlung mit Gefahren verbunden ist. Botulinumtoxin wird in der Medizin seit den 1980er Jahren zur Therapie verschiedener Erkrankungen erfolgversprechend eingesetzt. Insbesondere neurologische Bewegungsstörungen (Dystonien), Schielen und Migräne können mithilfe von Botox® behandelt werden. Auch in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie ist die Botox®-Behandlung etabliert und stellt ein sicheres Verfahren dar, das effektive Ergebnisse erzielt. Jedoch sollte die Therapie nur von speziell ausgebildeten und erfahrenen Ärzten vorgenommen werden, da ansonsten erhöhte Risiken für Komplikationen bestehen.

MiraDry Gerät Patientin Assistentin Foto

Wie läuft eine Behandlung mit miraDry® ab?

Bei der Behandlung mit miraDry® legt die Ärztin ein spezielles Handstück auf die Haut der Achselhöhle. Über diesen miraDry®-Kopf werden Mikrowellen gezielt in das Gewebe abgegeben. Dort rufen sie eine kontrollierte Wärmeentwicklung hervor, die dazu führt, dass die Schweißdrüsen in den Achseln zerstört werden. Auch die Geruchsdrüsen und Versorgungsnerven werden in dem Areal funktionsuntüchtig gemacht. Infolgedessen ist weder die Produktion noch die Absonderung von Schweiß in den Achselhöhlen möglich. miraDry® ist somit eine Schweißdrüsenentfernung ohne OP.

Eine Behandlungssitzung mit miraDry® dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Für optimale Ergebnisse ist teilweise eine zweite Behandlungssitzung nach einigen Wochen empfehlenswert. Nach der Zerstörung der Schweißdrüsen werden diese vom Körper auf natürlichem Wege resorbiert. Da die Patienten an den anderen Körperstellen ohne Einschränkungen schwitzen können, besteht keine Gefahr, dass die wichtigen Aufgaben des Schwitzens (z. B. Temperaturregulierung) nicht mehr erfüllt werden können.

MiraDry Gerät Foto

Die Vorteile der minimalinvasiven Hyperhidrosetherapie

In der ästhetischen Faltenbehandlung hat sich in den letzten Jahren bereits ein verstärkter Trend zu den minimalinvasiven Methoden abgezeichnet. Auch für andere Behandlungen am Körper etablieren sich die nichtoperativen Möglichkeiten immer mehr.

Zu den Vorteilen der Schweißdrüsenbehandlung mit Botox® oder miraDry® gehören:

  • keine OP
  • geringere Belastung für den Körper
  • keine Vollnarkose notwendig
  • schmerzarm
  • ambulante Behandlung
  • keine Narben
  • keine oder allenfalls kurze Ausfallzeiten
  • sehr kurze Schonzeiten
  • vergleichsweise geringe Behandlungskosten
  • miraDry®: dauerhafte Lösung

Welche Areale können behandelt werden?

Prinzipiell können alle Regionen des Körpers mit Botox® oder miraDry® behandelt werden, die unter starkem Schwitzen leiden. miraDry® ist von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA für die axilläre Therapie (Behandlung im Bereich der Achseln) zugelassen. Spezielle Geräteköpfe sollen eine Behandlung auch an anderen Körperstellen ermöglichen.

Je nach Befund und gewählter Technik können folgende Areale behandelt werden:

  • die Achseln
  • der Kopf
  • der Rücken
  • das Gesäß
  • die Hände
  • die Füße

Ist eine spezielle Vorbereitung auf die Schweißdrüsenbehandlung notwendig? 

Vor der Schweißdrüsenbehandlung findet ein ausführliches Beratungsgespräch in der Praxis Dr. Bravin-Jumpertz statt. Die erfahrene Expertin untersucht ihre Patienten sorgsam und klärt sie über die Möglichkeiten zur Behandlung einer Hyperhidrose auf. Gemeinsam mit dem Patienten entscheidet sie, ob sich zur Reduktion des starken Schwitzens eine Therapie mit Botox® oder eine Schweißdrüsenentfernung mit miraDry® anbietet. Anschließend informiert sie über den jeweiligen Ablauf, die Nachsorge und die eventuellen Risiken. Eine spezielle Vorbereitung ist in der Regel nicht notwendig.

Was gilt es nach der Schweißdrüsenbehandlung zu beachten? 

Sowohl Botox® als auch miraDry® sind schonende und risikoarme Verfahren. Bereits kurze Zeit nach der Behandlung können die Patienten die Praxis Dr. Bravin-Jumpertz wieder verlassen. Für etwa 24 Stunden sollten anstrengende körperliche Aktivitäten, Saunagänge und eine intensive Sonnenstrahlung vermieden werden. Zudem sollten die Patienten die behandelten Areale in den ersten Stunden nach der Hyperhidrosetherapie nicht durch Massagen oder Pflegemittel reizen. Bereits am Folgetag können die Patienten wieder ihrem gewohnten Alltag ohne weitere Einschränkungen nachgehen.

Birgt die Behandlung mit Botox® bzw. mit miraDry® Risiken?

Bei der Hyperhidrosebehandlung ohne OP treten nur sehr selten Komplikationen oder unerwünschte Nebenwirkungen auf. Leichte Schmerzen, Rötungen und Schwellungen sind zumeist unbedenklich und klingen innerhalb weniger Tage selbstständig wieder ab. Vereinzelt kommt es zu lokalen Hämatomen, die ebenfalls schnell wieder abheilen.

Muskellähmungen oder Knötchen durch das Botulinumtoxin entstehen bei der Behandlung durch einen erfahrenen Arzt in der Regel nicht. Auch allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten sind sehr selten. Sollten sich die Patienten im Vorfeld unsicher sein, ob eine Allergie gegenüber den verwendeten Stoffen besteht, kann zur Sicherheit ein entsprechender Test durchgeführt werden.

Hautverbrennungen durch das miraDry®-Gerät sind ebenfalls praktisch ausgeschlossen, da der Apparat ein integriertes Kühlsystem besitzt, dass die Haut schützt. In jedem Fall sollten sich die Patienten einem ausgewiesenen Experten anvertrauen, um die Risiken auf ein Minimum zu reduzieren.

Wann darf die Behandlung mit Botox®/miraDry® nicht durchgeführt werden?

  • Bei bestehenden Nerven- oder Muskelerkrankungen
  • Bei bestehenden Allergien gegenüber den verwendeten Materialien
  • Bei akuten Infektionen im Behandlungsbereich
  • Bei Blutungsneigung
  • Bei Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • Während einer Schwangerschaft
  • Während der Stillzeit
  • Bei minderjährigen Personen

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Nach der Schweißdrüsenbehandlung mit Botox® entfaltet der Wirkstoff schrittweise seine Wirkung. Nach etwa zehn Tagen erreicht die Wirksamkeit ihren Höhepunkt. In den folgenden Monaten wird das Botulinumtoxin auf natürliche Weise vom Körper wieder abgebaut und abtransportiert. Ist das Botulinumtoxin vollständig verstoffwechselt, setzt die Aktivität der Schweißdrüsen wieder ein. Die genaue Wirkdauer kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Erfahrungsgemäß hält das Ergebnis der Hyperhidrosebehandlung etwa sechs Monate an. Auf Wunsch des Patienten kann die Therapie dann wiederholt werden, um die Wirkung aufzufrischen.

Da bei der Behandlung mit miraDry® die Schweißdrüsen zerstört werden und diese sich nicht neu bilden können, ist das Ergebnis der Therapie dauerhaft. Häufig reicht bereits eine Behandlung für den gewünschten Effekt aus, manchmal bietet sich eine zweite Sitzung für ein optimales Ergebnis an.

Wo liegen die Behandlungskosten?

Pauschal lässt sich nicht sagen, wie viel es kostet, das übermäßige Schwitzen zu behandeln. Je nach Größe des Behandlungsareals und abhängig von der gewählten Behandlungsmethode können die Preise variieren. Im persönlichen Beratungsgespräch gibt Dr. Bravin-Jumpertz gern weitere Informationen darüber, mit welchen Kosten die Hyperhidrosebehandlung in Ihrem konkreten Fall verbunden ist und welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten bei einer Therapie des starken Schwitzens?

Bei schweren Fällen von Hyperhidrose ist es möglich, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten (zu einem gewissen Teil) übernimmt. Vorab sollten sich die Patienten bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Gern bespricht Dr. Bravin-Jumpertz dieses Thema mit Ihnen bei einer persönlichen Beratung in der Praxis näher.