Schweissdruesen_entfernen Berlin und Duesseldorf

Schweißdrüsen entfernen ohne OP

Bei warmen Temperaturen, beim Sport oder bei großer Nervosität vor einem wichtigen Meeting – Schweißausbrüche sind eine normale Reaktion des Körpers, die jeder Mensch schon einmal erlebt hat. Einige Personen leiden unter der sogenannten Hyperhidrose, die dazu führt, dass die Schweißausbrüche übermäßig stark und unabhängig von vielen äußeren Einflüssen wie beispielsweise Hitze auftreten.

Das übermäßige Schwitzen schränkt Betroffene in ihrem alltäglichen Leben enorm ein. In ihrem gesellschaftlichen Umfeld entwickeln sie oft Hemmungen und Scham, wodurch sie sich häufig zurückziehen und gemeinschaftliche Aktivitäten meiden. In der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie gibt es verschiedene Methoden der Hyperhidrose Behandlung. Eine dieser Möglichkeiten ist das Schweißdrüsen behandeln mit Botox®.

Warum schwitzen wir?

Personen, die sich für eine Schweißdrüsen Behandlung mit Botox® interessieren, möchten das übermäßige Schwitzen reduzieren und somit ein Plus an Lebensqualität verzeichnen können. Schwitzen – im normalen Maße – ist allerdings nicht nur ein vollkommen natürlicher Vorgang, es erfüllt zudem wichtige Aufgaben für den menschlichen Körper und dessen Gesundheit.

Hierzu zählen:

  • Regulierung der Körpertemperatur
  • Ausscheiden von Stoffwechselendprodukten
  • Aufrechterhaltung des Säureschutzmantels der Haut
  • Schutz vor Bakterien und Keimen

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Übersicht zur Hyperhidrose Behandlung mit Botox®

Art der Behandlung: minimalinvasive Injektion (ohne OP)
Behandlungsdauer: etwa 30–60 Minuten
Narkose: Anästhesiesalbe, Lokalanästhesie
Gesellschaftsfähig: i. d. R sofort, 1 Tag Schonzeit empfehlenswert
Ergebnisse: nach etwa 1–2 Wochen
Wirkungsdauer: etwa 6 Monate
Besonderheiten: 1 Tag kein Sport, keine Sauna und kein Solarium
Risiken: risikoarm, Hautreizungen, leichte Schwellungen, kleine Blutergüsse (selten), Allergien (sehr selten)

Was ist Hyperhidrose?

Hyperhidrose meint eine übermäßige Schweißproduktion, die durch eine Fehlfunktion im Nervensystem und einer daraus folgenden Überreizung der Schweißdrüsen hervorgerufen wird. Meist tritt die Hyperhidrose unabhängig von einer körperlichen Anstrengung, sehr warmen Außentemperaturen oder einer hohen Körpertemperatur (z. B. Fieber) auf. Teils werden Hyperhidroseschübe durch Nervosität oder Angst begünstigt. Das bedeutet, dass die Sorge vor dem nächsten Ausbruch sogleich zum erneuten übermäßigen Schwitzen führen kann. Mithilfe der Hyperhidrose Therapie ist es möglich, das Unwohlsein und das physische sowie das psychische Leiden Betroffener signifikant zu reduzieren.

Die Vorteile der minimalinvasiven Hyperhidrose Therapie

In der ästhetisch-plastischen Faltenbehandlung hat sich in den letzten Jahren bereits ein verstärkter Trend zu den minimalinvasiven Methoden abgezeichnet. Auch für Behandlungen in anderen Regionen etablieren die minimalinvasiven Möglichkeiten sich immer mehr.

Zu den Vorteilen der Schweißdrüsen Behandlung mit Botox® gehören:

• kein operativer Eingriff notwendig
• geringere Belastung für den Körper
• keine Vollnarkose notwendig
• schmerzarm
• ambulante Behandlung
• keine Narben
• keine oder allenfalls kurze Ausfallzeiten
• sehr kurze Schonzeiten
• vergleichsweise geringe Behandlungskosten

Wie wirkt Botox®?

Botulinumtoxin Typ A ist ein natürliches Bakterieneiweiß. In seiner reinen Form ist es das stärkste aller bekannten Gifte. In der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie wird Botulinumtoxin – allgemein bekannt unter dem Markennamen Botox® – seit mehr als 20 Jahren als sichere und effektive Methode gegen mimische Falten eingesetzt.

Bei der Hyperhidrose Behandlung hemmt Botulinumtoxin die Signalübertragung von den Nerven zu den Schweißdrüsen. Dadurch werden die Schweißdrüsen nicht länger verstärkt angeregt und kein Schweiß im behandelten Bereich mehr abgegeben. Die Schweißdrüsen werden erst wieder aktiv, wenn die Reizübertragung vom Nerv wieder hergestellt ist, das bedeutet, wenn das Botulinumtoxin vom Körper abgebaut wurde.

Ist Botox® sicher?

Botulinumtoxin wird in der Medizin seit den 1980er Jahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen erfolgversprechend eingesetzt. Insbesondere neurologische Bewegungsstörungen (Dystonien), Schielen und Migräne können mithilfe von Botox® behandelt werden. Auch in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie ist die Botox® Behandlung etabliert und ein sicheres Verfahren, das effektive Ergebnisse bewirkt. Jedoch sollte die Therapie nur von speziell ausgebildeten und erfahrenen Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorgenommen werden, da ansonsten erhöhte Risiken für Komplikationen bestehen.

Welche Areale können mit Botox® bei der Schweißdrüsen Behandlung therapiert werden?

Bis auf wenige Ausnahmen (z. B. den Lippen) besitzt der Mensch an allen Körperstellen Schweißdrüsen. An einigen Arealen ist die Dichte an Schweißdrüsen höher als an anderen. Daher schwitzt der Körper an fast allen Stellen, an manchen jedoch intensiver.

Zu diesen prominenten Körperstellen gehören:

• der Achselbereich
• der Kopf
• der Rücken
• das Gesäß
• die Hände
• die Füße
In den meisten Fällen erfolgt die Hyperhidrose Behandlung mit Botox® im Bereich der Achseln. Je nach Befund können aber auch andere Körperareale mit Botox® therapiert werden.

Die Vorbereitung auf die Schweißdrüsen Behandlung

In einem persönlichen Gespräch klärt die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie über die Möglichkeiten einer Hyperhidrose Behandlung mit Botox® auf. Hierbei geht sie zudem auf den genauen Behandlungsablauf, die Vor- und Nachsorge und eventuelle Risiken des Eingriffs ein. Des Weiteren hat der Patient die Gelegenheit, Fragen und Wünsche direkt an die Expertin zu richten.

Der Ablauf beim Schweißdrüsen entfernen ohne OP

Bei der Schweißdrüsen Behandlung mit Botox® werden zunächst die zu behandelnden Areale mithilfe eines speziellen Tests festgelegt und entsprechend eingezeichnet. Anschließend reinigt und desinfiziert die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie die betreffenden Stellen und injiziert gezielt mehrere kleine Depots des Wirkstoffs. Die Hyperhidrose Behandlung mit Botulinumtoxin erfolgt ambulant und unter Lokalanästhesie. Nach der Unterspritzung verteilt sich das Botulinumtoxin im Gewebe und unterbindet die Reizübertragung zwischen Nerv und Schweißdrüse. Bis der gewünschte Effekt eintritt, kann es zwischen ein und zwei Wochen dauern.

Was gilt es nach dem Schweißdrüsen behandeln zu beachten?

Nach einer kurzen Erholungsphase können Patienten die Praxis Dr. Bravin-Jumpertz wieder verlassen. Für etwa 24 Stunden sollten anstrengende körperliche Aktivitäten, Saunagänge und eine intensive Sonnenstrahlung vermieden werden. Zudem sollten Patienten die behandelten Areale in den ersten Stunden nach der Hyperhidrose Therapie nicht durch Massagen oder Pflegemittel reizen. Bereits am Tag nach dem Schweißdrüsen entfernen ohne Operation können Patienten wieder ihrem gewohnten Alltag ohne Einschränkungen nachgehen.

Schweißdrüsen behandeln mit Botox® - Was kostet der Eingriff?

In der Praxis Dr. Bravin-Jumpertz werden alle Behandlungen individuell an den einzelnen Patienten angepasst. Daher können die jeweiligen Kosten von Patient zu Patient variieren. Der Preis für eine Hyperhidrose Therapie richtet sich unter anderem danach, wie groß das zu behandelnde Areal ist. Eine erste Einschätzung über den Kostenrahmen und über die Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Patienten auf Wunsch im individuellen Beratungsgespräch.

Mögliche Risiken beim Schweißdrüsen entfernen ohne OP

Bei der Hyperhidrose Behandlung mit Botulinumtoxin treten nur sehr selten Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen auf. Leichte Schmerzen, Rötungen und Schwellungen sind zumeist unbedenklich und klingen innerhalb weniger Tage selbstständig wieder ab. Vereinzelt kommt es zu lokalen Hämatomen, die ebenfalls schnell wieder abheilen. Muskellähmungen oder Knötchen entstehen bei der Behandlung durch einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Regel nicht. Auch allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten zählen zu den Beschwerden, die sehr selten auftreten. Sollten sich Patienten im Vorfeld unsicher sein, ob eine Allergie gegenüber der verwendeten Stoffe besteht, kann zur Sicherheit ein entsprechender Test durchgeführt werden.

Wann darf das Schweißdrüsenbehandeln mit Botox® nicht durchgeführt werden?

– bei bestehenden Nerven- oder Muskelerkrankungen
– bei bestehenden Allergien gegenüber der verwendeten Materialien
– bei akuten Infektionen im Behandlungsbereich
– bei Blutungsneigung
– bei Einnahme blutverdünnender Medikamente
– während einer Schwangerschaft
– während der Stillzeit

Ist das Ergebnis der Hyperhidrose Therapie mit Botox® dauerhaft?

Nach der Schweißdrüsen Behandlung mit Botox® entfaltet der Wirkstoff schrittweise seine Wirkung. Nach etwa zehn Tagen erreicht diese ihren Höhepunkt. In den folgenden Monaten wird Botulinumtoxin auf natürliche Weise vom Körper abgebaut und abtransportiert. Ist das Botulinumtoxin vollständig verstoffwechselt, stellt sich die Aktivität der Schweißdrüsen wieder her. Die genaue Wirkdauer kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Erfahrungsgemäß hält das Ergebnis der Hyperhidrose Behandlung etwa sechs Monate an. Auf Wunsch des Patienten kann die Therapie dann wiederholt werden, um die Wirkung aufzufrischen.