Botox Berlin Düsseldorf

Botulinumtoxin (kurz Botox®) ist heutzutage aus der ästhetischen Medizin kaum mehr wegzudenken. Beim Thema Faltenbehandlung kommt es häufig als erstes in den Sinn. Als kosmetisches Mittel wurde es Anfang der 2000er Jahre offiziell zugelassen, nachdem es zuvor schon in anderen medizinischen Behandlungsbereichen Einzug gefunden hatte. In welchen Anwendungsbereichen spielt Botulinumtoxin eine Rolle? Was bewirkt die Behandlung? Und ist Botox® wirklich sicher?

Botulinumtoxin als starkes Nervengift

Botulinumtoxin ist ein Eiweiß, das von bestimmten Bakterienstämmen produziert wird. Für den menschlichen Organismus ist es in seiner reinen Form und in entsprechenden Mengen sehr giftig. In der Vergangenheit war es vor allem als sogenannte Wurstvergiftung bekannt. Beim Verzehr von verdorbenem Fleisch oder nicht fachgerecht gelagertem Gemüse konnte das Botulinumtoxin in den Körper gelangen und rief dort innerhalb kurzer Zeit starke Lähmungserscheinungen hervor. Heute kommt es nur noch selten zu Fällen von Botulismus – so der medizinische Fachbegriff für die „Wurstvergiftung“. Die Bezeichnung Botulinumtoxin setzt sich aus den lateinischen Worten botulus (Wurst) und toxin (Gift) zusammen. Bislang zählt es zu den stärksten Giften, die jemals untersucht wurden.

Ist die Behandlung mit Botox® gefährlich?

Mit dem Wissen, dass es sich bei Botulinumtoxin um ein sehr starkes Nervengift handelt, fragen sich viele Menschen, ob die Injektion des Wirkstoffs mit bestimmten Risiken verbunden ist. In der Medizin kommt Botox® ausschließlich in enorm verdünnter Form sowie in geringen Dosen zum Einsatz. Erfahrene Anwender kennen die Injektionspunkte und machen die Behandlung somit zu einem sicheren und effektiven Verfahren. Um unliebsame Komplikationen möglichst ausschließen zu können, sollte immer ein Arzt ausgewählt werden, der speziell für die Behandlung ausgebildet ist und eine nachweisbare Expertise auf dem Gebiet besitzt.

Was passiert bei einer Botox®-Behandlung?

Bei einer Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A wird der Wirkstoff mithilfe einer dünnen Kanüle direkt unter die Haut gebracht. Dort verteilt er sich im Gewebe und hemmt die Ausschüttung des körpereigenen Botenstoffs Acetylcholin. Dieser Botenstoff ist unter anderem für die Kommunikation zwischen Nerven und Muskeln verantwortlich. Wird er nicht mehr freigesetzt, erhalten die entsprechenden Muskeln nicht länger die Information, sich zusammenzuziehen und sie entspannen sich stattdessen. Die Faltenbehandlung mit Botox® zielt somit darauf ab, die Muskeln, die zu unliebsamen mimischen Falten führen, abzuschwächen, damit sich die Haut in den Bereichen glättet.

Innerhalb weniger Monate wird das Botulinumtoxin vom Körper wieder abgebaut. Sobald der Wirkstoff aus dem Körper verschwunden ist, können sich die Muskeln wie gewohnt zusammenziehen. Das bedeutet jedoch auch, dass die störenden Falten wieder sichtbar werden können. In diesem Fall kann eine erneute Botox®-Behandlung erfolgen, um die verjüngenden Effekte aufrechtzuerhalten.

Für welche Behandlungen eignet sich Botulinumtoxin?

Eines der großen Anwendungsgebiete für Botox® ist die ästhetische Faltenreduktion. Mimische Falten – das heißt Falten, die durch Muskelbewegungen entstehen – können auf diese Weise effektiv minimiert werden, wodurch das Gesicht ein jüngeres und frischeres Aussehen bekommt.

Die erste medizinische Anwendung mit Botulinumtoxin konzentrierte sich auf die Behandlung von neurologischen Bewegungsstörungen. So können mithilfe des Wirkstoffs Muskelzittern und Muskelkrämpfe therapiert werden. Eines der häufigen Anwendungsgebiete sind beispielsweise Lidkrämpfe.

Überdies kann Botox® zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) eingesetzt werden. Durch das Botulinumtoxin erhalten die überaktiven Schweißdrüsen nicht länger den Reiz, Schweiß abzusondern.

Mit Botulinumtoxin Typ A können zudem starke Kopfschmerzen und Migräne, Zähneknirschen (Bruxismus), Blasenprobleme und Schielen behandelt werden. Diese Fülle an Einsatzgebieten macht es zu einem gefragten Medikament in verschiedensten medizinischen und kosmetischen Bereichen.

Für wen ist eine Behandlung mit Botox® geeignet?

In unseren Praxen in Berlin und Düsseldorf setzen wir Botox® hauptsächlich zur Faltenbehandlung sowie zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen ein. Prinzipiell ist die Behandlung mit Botox® für alle Patienten geeignet, die sich an ihren Falten beziehungsweise am starken Schwitzen stören und nach nichtoperativen Lösungen Ausschau halten. In der Regel ist der Wirkstoff sehr gut verträglich. Allergien oder Abstoßungsreaktionen treten nur äußerst selten auf. Auf Wunsch kann vorab ein Verträglichkeitstest vorgenommen werden.

In einem persönlichen Beratungsgespräch untersucht Dr. Bravin-Jumpertz vorab, ob die Botox®-Behandlung für Sie und Ihre individuellen Anliegen eine sinnvolle Behandlungsmethode darstellt und die gewünschten Ergebnisse erzielen kann. Bei dieser Gelegenheit bespricht sie auch eventuelle Kontraindikationen mit Ihnen, die gegen eine Behandlung sprechen würden. Hierzu zählen zum Beispiel bestimmte Erkrankungen, Unverträglichkeiten sowie Schwangerschaft und Stillzeit.

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