Gemeinhin ist Botox® insbesondere als Wundermittel gegen unliebsame Falten bekannt. In den Medien ist es immer wieder präsent, teils auch mit negativen Berichten. Bei fachmännischer Anwendung, wie bei der Behandlung mit Botox® in Berlin und Düsseldorf bei Dr. Martina Bravin-Jumpertz, stellt Botox® ein sicheres und effektives Mittel zur Faltenreduktion dar.

Vielen Personen kann die Injektionsbehandlung zu einem gesteigerten Wohlbefinden mit ihrem Aussehen und folglich oft auch zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Neben der Faltentherapie lassen sich noch zahlreiche weitere Anwendungsgebiete für den Wirkstoff festhalten. Welche das sind und was genau bei der Behandlung mit Botox® passiert, erfahren Sie gleich hier.

Wie wirkt Botox®?

In seiner reinen Form und in entsprechend hoher Dosierung ist Botulinumtoxin (Botox®) ein starkes Nervengift. Von allen bekannten Giften ist es sogar das gefährlichste. In der Medizin, darunter selbstverständlich auch die ästhetische Medizin, kommt Botulinumtoxin nur in sehr geringen Mengen zum Einsatz, sodass es für den menschlichen Körper ungefährlich ist. In der Praxis von Dr. Martina Bravin-Jumpertz erfolgt die Botox® Behandlung ausschließlich mit zugelassenen und sicheren Präparaten von namhaften Pharmaherstellern.

Im Körper hemmt Botulinumtoxin die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin. Dadurch werden keine Signale mehr vom Nerv zum Muskel übertragen. Der Muskel wird sozusagen gelähmt und kann nicht länger kontrahieren. Über die Zeit wird das Botulinumtoxin auf natürlichem Wege vom Körper wieder abgebaut. Infolgedessen lässt auch die Wirkung des Botulinumtoxins nach und der Muskel kann sich erneut ganz normal zusammenziehen.

Botox® in der Medizin

Als Medikation von Strabismus (Schielen) wurde Botox® erstmals 1980 eingesetzt. Von diesem Zeitpunkt an konnten vor allem neurologische Bewegungsstörungen mithilfe von Botulinumtoxin behandelt werden. Personen, die an einer Spastizität leiden, spannen dauerhaft einzelne Muskelgruppen an und können diese nicht mehr entspannen. Durch das Botulinumtoxin wird die Reizübertragung vom Nerv zum Muskel gehemmt und der Muskel lockert sich. Auf diese Weise können beispielsweise Fehlstellungen von Gliedmaßen korrigiert werden.

Seit 2011 wird Botox® auch zur Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerzen eingesetzt. Neben der Freisetzung bestimmter Transmitter wird durch Botulinumtoxin auch die Übererregung gehemmt. Dadurch eignet es sich sehr gut zur prophylaktischen Behandlung von beispielsweise chronischer Migräne. Bei der Behandlung von Kopfschmerzen wird das Botulinumtoxin in bestimmte Muskeln des Hals- und Kopfbereichs injiziert.

Stressbedingtes, unkontrolliertes Zähneknirschen (Bruxismus) kann auf Dauer unter anderem zu Zahnschäden und zu einer schmerzhaft verkrampften Kiefermuskulatur führen. Die Injektion von Botulinumtoxin in die Kiefermuskulatur unterbricht den Reiz zur dauerhaften Anspannung, wodurch die Kaumuskulatur entspannt.

Auch bei einer vergrößerten Prostata, Blasenproblemen, schmerzhaften Lidkrämpfen oder Allergien kann die Botox® Behandlung Abhilfe schaffen.

Botox® als Anti-Aging-Mittel

In der ästhetischen Medizin ist Botox® vor allem als Anti-Aging-Mittel bekannt. Mit einer feinen Nadel wird der Wirkstoff unter die Haut gespritzt. Da er die Informationsübertragung vom Nerv zum Muskel hemmt, entspannen sich die Gesichtszüge und die unliebsamen Falten, die vor allem beim Lachen oder Stirnrunzeln sichtbar werden, glätten sich. Zudem können die Augenbrauen mithilfe von Botox® leicht angehoben und hervortretende Halsstränge korrigiert werden. In der Regel dauert eine Behandlung mit Botulinumtoxin weniger als 30 Minuten.

Weitere Details zur Faltenunterspritzung mit Botox® in der Praxis von Dr. Martina Bravin-Jumpertz finden Sie hier.

Botox® gegen lästiges Schwitzen

Einige Menschen leiden unter einer starken Schweißproduktion, die unabhängig von körperlicher Bewegung oder der Außentemperatur ist. Bei der sogenannten Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) liegt eine Fehlfunktion der Schweißdrüsen vor. Längere Zeit galt ein operativer Eingriff, bei dem die Schweißdrüsen entfernt werden, als herkömmliche Therapiemethode. Doch auch mit Botox® lässt sich das übermäßige Schwitzen effektiv behandeln. Botulinumtoxin hemmt den Reiz auf die Schweißdrüsen, sodass die übermäßige Stimulation und die Schweißausbrüche blockiert werden.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Innerhalb einiger Monate baut der menschliche Körper das injizierte Botulinumtoxin wieder vollständig ab. Infolgedessen lässt auch die Wirkung der Faltenbehandlung mit Botox® oder der Therapie gegen Hyperhidrose nach. In der Regel beträgt die Wirkungsdauer von Botox® vier bis sechs Monate. Für ein langanhaltendes Ergebnis kann die Behandlung zum gegebenen Zeitpunkt wiederholt werden, um den Effekt aufzufrischen.

Individuelle Beratung zu Botox® – bei Ihrer Expertin Dr. Martina Bravin-Jumpertz

Sie haben noch Fragen zu den Behandlungsmöglichkeiten mit Botox® in Berlin und Düsseldorf? Ein persönliches Beratungsgespräch mit der Expertin Dr. Martina Bravin-Jumpertz können Sie gern telefonisch unter der Nummer 0211 984 39 048 mit unserem Praxisteam vereinbaren oder Sie schreiben uns eine Nachricht über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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