Zornesfalte glätten – Botox® für eine entspannte Stirn


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Mithilfe unserer Mimik drücken wir zahlreiche Gedanken, Gefühle und Empfindungen ganz ohne weitere Worte aus. Wir ziehen die Augenbrauen hoch, wenn wir erstaunt sind, oder runzeln die Stirn beim Grübeln und Zweifeln. All diese Gesichtsbewegungen wirken sich mit der Zeit auf das Aussehen aus, denn die Anstrengung der Muskeln trägt dazu bei, dass die Haut zusammengedrückt wird. Gemeinsam mit der nachlassenden Spannkraft und Elastizität können somit Falten entstehen, die sich nach und nach vertiefen und verstärken. Während einige Fältchen Reife symbolisieren und auch den Charakter unterstreichen können, ja sogar als attraktiv empfunden werden, wirken zu viele oder besonders tiefe Falten oftmals störend. Sie können dem Gesicht einen abgespannten, müden oder auch grimmigen Ausdruck verleihen, obwohl die betroffenen Personen sich ganz anders fühlen, als es ihr Äußeres ausstrahlt. In diesen Fällen kann eine minimalinvasive Faltenbehandlung Abhilfe leisten. Gegen störende mimische Falten hat sich vor allem Botulinumtoxin (kurz Botox®) als effektive Lösung erwiesen. Insbesondere im Bereich der Stirn kommt es häufig zu unerwünschten mimischen Falten – wie etwa der sogenannten Zornesfalte.

In welchen Bereichen treten besonders häufig Mimikfalten auf?

Mimische Falten, auch als dynamische Falten bezeichnet, treten in den Arealen auf, die häufiger und intensiver Muskelbewegung unterliegen. Das ist vor allem im Gesichtsbereich der Fall. Zu den prominenten Behandlungsarealen für Botox® gehören daher die Stirn, die Augenpartie, die Nase und der Mundbereich. Je nach Faltentyp und Faltenintensität kann die Botox®-Behandlung auch mit einer Fillerbehandlung (z. B. Hyaluronsäure) kombiniert werden.

Was ist die Zornesfalte?

Eines der bekanntesten Beispiele für Stirnfalten ist die Zornesfalte. Sie liegt genauer gesagt zwischen den Augenbrauen und bildet sich mit der Zeit, da das Zusammenziehen der Augenbrauen zu den häufigen Bewegungen zählt. Blendet uns die Sonne, sind wir konzentriert oder gestresst oder versuchen wir, ein kleines Detail in der Ferne auszumachen, strengen wir für gewöhnlich genau diese Muskeln an, die nach einigen Jahren dann zur Bildung der Zornesfalte beitragen können. Die Zornesfalte wird häufig als störend empfunden, da sie sehr präsent ist und dem Gesicht einen grimmigen und alten Ausdruck verleihen kann.

Was ist Botox®?

Botulinumtoxin ist ein Protein, das von bestimmten Bakterien durch Stoffwechselprozesse freigesetzt wird. Es hemmt die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin, wodurch die Reizsignale nicht mehr von den Nerven zu den Muskeln übertragen werden. Infolgedessen ist es den entsprechenden Muskeln nicht mehr möglich, sich zusammenzuziehen, sondern sie entspannen. Aus diesem Grund wird Botulinumtoxin auch als Muskelrelaxans bezeichnet.

Gelangt reines Botulinumtoxin unkontrolliert in den Körper, kann das zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen. In der Medizin wird Botulinumtoxin Typ A hingegen stark verdünnt und in geringen Mengen eingesetzt, sodass es weder schädlich noch gefährlich ist. Natürlich bestehen weiterhin Restrisiken, jedoch sind die bei einem Spezialisten sehr gering. Durch den gezielten Einsatz von Botulinumtoxin können störende Falten geglättet und Krämpfe sowie Zittern (z. B. Lidkrampf) behandelt werden.

Die Kurzform Botox® hat sich als gängige Bezeichnung im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert. Eigentlich handelt es sich um einen Produktnamen für ein bestimmtes Botulinum-Präparat. In diesem Artikel steht Botox® jedoch lediglich als Kurzform und bezieht sich nicht zwangsläufig auf dieses bestimmte Produkt.

Wie wir Botox® eingesetzt?

Botox® wird mithilfe einer feinen Kanüle in den entsprechenden Bereich gespritzt, in dem die unliebsamen Falten vorliegen. Der Bereich wird vorab örtlich betäubt, sodass die Behandlung nahezu schmerzfrei verläuft. Insgesamt dauert die Injektion meist zwischen 15 und 30 Minuten. Das richtet sich unter anderem danach, wie viele Areale behandelt werden und wie viel Botulinumtoxin eingesetzt wird. Nach der Behandlung können Sie die Praxis sogleich wieder verlassen und Ihrem gewohnten Alltag nachgehen.

Lassen die Falten sofort nach?

Ein erster Effekt setzt wenige Tage nach der Injektion ein. Die volle Wirkung wird jedoch nach und nach aufgebaut. In der Regel ist sie nach rund sieben bis zehn Tagen erreicht: Der entsprechende Muskel kann nicht mehr kontrahieren oder ist abgeschwächt, wodurch sowohl er als auch die darüberliegende Haut entspannt. Die Haut wird glatter und ebenmäßiger, die unliebsamen Falten werden nicht länger aktiviert.

Die Wirkung von Botox® hält etwa drei bis vier Monate an. Die genaue Wirkungsdauer kann individuell unterschiedlich sein. Hat der Körper den Wirkstoff abgebaut, können die Muskeln im Bereich wieder ganz normal kontrahieren. Dadurch werden aber auch die Falten wieder sichtbar. Für ein anhaltendes Ergebnis sollte die Botox®-Behandlung daher in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um den glättenden Effekt aufzufrischen. Auf Wunsch können die individuellen Intervalle jederzeit festgelegt werden.

Wann hilft Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff und ein effektiver Dermalfiller. Sie besitzt die Eigenschaft, viel Flüssigkeit an sich zu binden. Somit ist sie in der Lage, Volumen aufzufüllen und die Feuchtigkeitsversorgung zu unterstützen. In der ästhetischen Medizin wird sie vor allem genutzt, um tiefe Falten aufzupolstern und die Haut zu glätten. Ebenso hilft sie, bestimmten Partien harmonisches Volumen zu schenken, zum Beispiel den Wangen oder den Lippen. Auch Konturen können mit Hyaluronsäure unterstrichen werden.

Mehr zur Faltenbehandlung mit Botox® und Hyaluron

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Bildquelle: iStock.com/Jun